Es gibt diesen Moment in jedem guten Manga, wo die Action aufhört. Kein Speedline, kein Schrei. Nur ein Gesicht, das in eine leere Landschaft starrt. Das sind die Panels, die bleiben.
Endo hat das in Eden perfektioniert. Zwischen den Schussszenen und den philosophischen Monologen gibt es diese Momente absoluter Stille. Ein Stuhl an einem Fenster. Staub in der Luft. Das ist es, was Manga von Comics unterscheidet — die Bereitschaft, nichts zu zeigen.
Ich denke darüber nach, wie das für Webseiten gilt. Jede Seite schreit. Jede Seite will Aufmerksamkeit. Vielleicht brauchen wir mehr leere Panels im Web.
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